1920:

Im Jahre 1920 hatten einige sportbegeisterte die Idee auch endlich in Burkheim gegen das runde Leder zu treten. So nahm sich der damalige Stadtpfarrer Harsch dieser Aufgabe an und gründete den Sportverein Burkheim.

Als Sportgelände diente seinerzeit das Betriebsgelände des Bootcenter Rein. Zu Auswärtsfahrten, die unter anderem nach Jechtingen, Bötzingen und Riegel führten, nahmen die jungen Männer das Fahrrad.

 

1924:

Ein neues Sportgelände bekam man 1924. Es handelte sich hierbei um das Gelände oberhalb des „Messer‚s Grün“. Doch an Duschkabinen und ein bewirtetes Vereinsheim war zu dieser Zeit lange nicht zu denken.

Ein kleiner Wehrmutstropfen war die Versetzung von Pfarrer Harsch, doch die jungen Burkheimer  verfolgten mit viel Ehrgeiz ihr Ziel und es konnte mit Hilfe von Pfarrer Vitt und dem Jungmännerverein ein regelmäßiger Spielbetrieb gewährleistet werden.  Doch mit dem Beginn des zweiten Weltkrieges war es auch in Burkheim vorbei mit dem Fußball.

 

ca. 1945:

Nach Beendigung des Krieges nahm man sich erneut der Mammutaufgabe an, einen Sportverein zu gründen, was auch mit großem Erfolg umgesetzt wurde. Hauptverantwortlich zeigten sich damals Eugen Gehr als Vorstand, Ernst Kranzer als Rechner und Schriftführer sowie Spielführer Herbert Stritt.

 

1950:

In diesem Jahr wurde das alte Sportgelände am „ Messer‚s Grün“ vergrößert. Neben vielen anderen Freiwilliger gab es hierbei eine Vielzahl an Helfern die sich besonders engagierten. Hierzu gehörten: Ewald Dürr, welcher auch noch bereitwillig seinen Normag- Schlepper zur Verfügung stellte, Karl Kranzer, Hugo Probst, August Schreiber, Otto Schies und Friedrich Dürr.

 

1953:

Ab 1953 veranstaltete der Sportverein Burkheim ein Pokalturnier, welches jährlich wiederholt wurde.

 

1959/60:

Zu diesem Zeitpunkt wurde der SVB erstmals neu strukturiert, Vorständer waren August Schreiber und August Probst, als Rechner fungierte damals August Dürr, die Geschicke des Jugendleiters führte Hans Hofschneider.

 

1961:

In diesem Jahr gelang eine grundlegende Innovation in unserem Verein. Das heutige Rheinstadion wurde mitsamt der „alten Kantine“ erbaut. Auch hierfür war wieder eine große Eigenleistung von Nöten. Doch auch hier hob sich eine arbeitswütige Generation hervor. Damals maßgeblich am Neubau des Sportgeländes beteiligt  waren:  Hans Hofschneider, August Probst, Edgar Jäger, „Edi“ und Günter Schmidt, Erich Schies und Oswald Probst

 

1963:

Nicht nur auf der sportlichen und baulichen Ebene arbeitete der SVB solide, sondern auch im wirtschaftlichen Bereich, so wurde zum 10- jährigen Jubiläum des Pokalturniers ein Reingewinn von 392,05 DM erwirtschaftet.

 

1971:

In diesem Jahre wurde Erhard Schneider von seinen Sportkameraden zum Rechner ernannt. Über mehr als 20(!) Jahre bekleidete er dieses Amt, und war somit maßgeblich daran beteiligt den Sportverein Burkheim in ein ruhiges Fahrwasser zu geleiten.

 

1973:

Gerade einmal 100 DM betrug die Pacht in unserem Vereinsheim, da würde der ein oder andere Geschäftsmann heute hellhörig werden.

 

1974:

Im Jahre 1974 wurde ein weiterer Meilenstein unserer Vereinsgeschichte erreicht. Das erste elektrische Licht erleuchtete das Vereinsheim. Unter Leitung des damaligen 1. Vorsitzenden Roland Schreiber wurde in Eigenleistung vom Klärwerk eine Erdleitung ans Sportgelände verlegt.

 

1977:  

Der Verein schlief nicht ein, man konnte gar glauben einen schlafenden Riesen geweckt zu haben, denn 1977 wurde weiter investiert. Es wurde ein Hartplatz sowie zwei Tennisplätze errichtet. Federführend hierbei war  der  1. Vorsitzende Gerd Selinger und Mitorganisator Horst Thoma.

 

1982/83:

In diesen Jahren tat sich einiges. Es wurde eine neue Vorstandschaft gebildet:

1.Vorsitzender Eckart Bercher
2.Vorsitzender Martin Trogus
Rechner Erhard Schneider
Abteilungsleiter Tischtennis Uli Gschwender
Abteilungsleiter Tennis Trude Stritt
Abteilungsleiter Fußball Gert Schmidt
Jugendleiter Kurt Jäger

Ebenso konnte die neugegründete Tischtennisabteilung nach Fertigstellung der heutigen“ Lazarus- von Schwendi- Halle“ ihren Betrieb aufnehmen.

 

1986:

Am 15.08.1986 war es endlich soweit, der Sportverein Burkheim konnte sein, größtenteils in Eigenleistung erbautes, neues Vereinsheim feierlich eröffnen. Hierbei fanden etliche Ehrungen der gemeinnützigen Arbeiter statt. Es handelt sich hierbei um folgende ehrenamtliche Arbeiter: Edi Schmidt (649 Arbeitsstunden), Peter Probst (365 Arbeitsstunden), Fritz Blum (333 Arbeitsstunden), Erich Schies (319 Arbeitsstunden), Eckart Bercher (265 Arbeitsstunden), Rudolf Probst (218 Arbeitsstunden), Ernst Jakob (201 Arbeitsstunden), Eugen Probst (189 Arbeitsstunden), Alfred Dürr ( 180 Arbeitsstunden), Peter Kaltenbach (175 Arbeitsstunden) sowie Alfred Schies (160 Arbeitsstunden).

Ebenso in großer Vereinsinteresse halfen: Paul Hertweck, Waldemar Poitz, Clemens Hahn, Wolfgang Schies, Peter Boll, Martin Trogus, Emil Ewald, Axel Thoma, Franco Cammarata und Rainer Hofschneider.

Die Helfer erhielten damals je eine drei Liter Flasche Rotwein.

Seitens des Vereins muss hierfür ein besonderer Dank an alle freiwilligen Helfer ausgesprochen werden. Es ist, gerade heutzutage, nicht üblich so einen Bärendienst für einen Verein zu leisten.

Als Erste Wirte konnten wir Anni Poitz und Elisabeth Schreiber mir ihren Ehegatten begrüßen.

 

1995:

Erneut stand der SVB vor einer Umstrukturierung

Amt: Name:
1.Vorsitzender Thomas Hofschneider
2. Vorsitzender Bernd Klaus
Rechner Eberhard Schnell
Schriftführerin Regina Kreutner
Jugendleiter Thomas Stritt
Abteilungsleiter Tennis Hartmut Bercher

Außerdem wurde anlässlich des 75- jährigen bestehens unseres Vereines im Rahmen der Sportwoche ausgiebig gefeiert. Ebenso fand am 09.06.1995 ein Festbankett in der „ Lazarus- von- Schwendi- Halle“ statt.

Zudem wuchs unser Verein weiter und es konnte unter der Leitung von Christian Röttele eine Damenmannschaft gegründet werden. Gleich das erste Saisonspiel konnte am 25.09.1995 in Opfingen mit 3 zu 0 gewonnen werden.

 

1999:

Am 30.03.1999 übergaben Anni Poitz und Elisabeth Schreiber die Schlüssel des Vereinsheims an den 1. Vorsitzenden Thomas Hofschneider und beendeten somit nach 13 geselligen Jahren ihre Arbeit im Clubheim des SVB.

Zudem übernahm Jochen Schneider den Rechnerposten und komplettierte somit die Schneider`sche Ära als Rechner beim Sportverein Burkheim. Bis heute bekleidet er dieses Amt voller Engagement.

 

2000:

Im Jahre 2000 übernahm Karl- Heinz Augustin den Posten des 1. Vorsitzenden, dieses Amt führte er bis ins Jahre 2004 voller Elan aus.

Ab Mai 2000 konnten wir in unserer Vereinsgaststätte das Wirteehepaar Egon und Claudia Maicher begrüßen, welche bis ins Jahre 2010 durstige und hungrige Sportsmänner verpflegten.

 

2002:

In 2002 wurde Geschichte geschrieben. Erstmals seit dem 82- jährigen bestehens des Sportverein Burkheim gelang den Mannen um den damaligen Trainer Dentcho Taschev der Aufstieg in die Kreisliga A. Seitdem kann man sich mit dem Titel „ erste Mannschaft der Stadt Vogtsburg in der Kreisliga A schmücken“. Mit berauschendem Offensivfußball ließ man innerhalb des Bezirks aufhorchen und konnte noch vor Saisonende den Aufstieg im Auswärtsspiel gegen die Bahlinger- Reservemannschaft besiegeln. Die Begeisterung kannte keine Grenzen und es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Erstmals kam auch das Thema „Retention“ auf den Sportverein zu. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie in der Rubrik……….!

 

2004:

Wieder gab es etwas zu feiern, allerdings nicht Seitens des SVB. Prominente Gäste hatten wir beim Turnier der Fanclubs des SC Freiburg, anlässlich des 100- jährigen bestehens des SC Freiburg. Hier wurde nicht nur für die Burkheimer die Nacht abermals zum Tag gemacht.

 

2005:

Im Jahre 2005 übernahm Bernd Klaus den Posten des 1. Vorsitzenden, unterstützt wurde er von Markus „ Mäx“ Dufner. Während Bernd Klaus immer noch die Geschicke des SVB an vorderster Front leitet, blieb uns Mäx Dufner in anderer, ebenso wichtigen Funktionen erhalten. Er fungierte u.a. als Spielausschuss und coacht nunmehr seit einigen Jahren zusammen mit Christoph Bauer die Reservemannschaft des SVB.

Ebenso erreichte man, nach dem bitteren Abstieg im Jahr zuvor, die Relegationsspiele. Leider scheiterte man in spannenden Spielen und musste im darauffolgenden Jahr wieder in der Kreisliga B antreten.